Easy-Peasy Maxikleid Tutorial

Maxikleider und -röcke trage ich besonders gerne, wenn der Sommer noch nicht so ganz angekommen ist. Sie sind schön luftig, halten in kühlen Morgenstunden aber auch warm. (Nicht, dass das bei diesen Temperaturen nötig wäre 😉 )

Dieses Exemplar ist schnell und einfach nachgenäht, auch für Anfänger!. Alles was ihr dafür braucht ist ein großes Stück Stoff und ein Referenzshirt und -kleid. Ich habe durch einen glücklichen Zufall ein hübsches 2x2m großes Stück GOTS-zertifizierten Jersey für lau ergattern können, den ich dann für mein Maxikleid verwendet habe.

Los gehts:

Easy-Peasy Maxikleid
Easy-Peasy Maxikleid
Easy-Peasy Maxikleid
Easy-Peasy Maxikleid
  1. Ihr faltet den Stoff 1x längs in der Hälfte, sodass die schönen Seiten außen sind (siehe Foto). Dann faltet ihr ihn noch einmal in der Hälfte. Jetzt liegen 4 Stofflagen übereinander.
  2. Jetzt sucht ihr euch ein Shirt aus, das als Referenz für das Oberteil dient. Ihr faltet es ebenfalls in der Hälfte und legt es auf den Stoff. Die Faltkanten des Shirts und des Stoff sollten aufeinander stoßen.
  3. Neben den Stoff legt ihr ein Maxikleid, dessen Länge als Referenz dient. Die Schultern des Shirts, sollten auf derselben Höhe des Kleids liegen; der Saum des Kleids sollte auf der Höhe der unteren Stoffkante sein.
  4. Nun schneidet ihr mit der Stoffschere am Shirt entlang. Ungefähr auf Höhe der Taille fangt ihr an, schräg zu schneiden, sodass das Kleid zum Saum hin weiter wird. Faltet es wieder auseinander, dann kann man schon sehen, wie es einmal aussehen wird.
  5. Leider gibt es kein Foto, aber den Halsausschnitt müsst ihr natürlich nachträglich noch ausschneiden, da er etwas tiefer sein sollte, als der Nackenausschnitt. Damit er gleichmäßig wird, könnt ihr das Vorderteil längs in der Hälfte falten und eine großzügige Rundung schneiden.
  6. Jetzt geht es ans Nähen: Legt die Stoffteile schön auf schön/rechts auf rechts aufeinander und schließt die Seitennaht. Jetzt müsst ihr nurnoch den Halsausschnitt, die Armausschnitte und den unteren Saum 1x umnähen.
  7. Fertig ist das Maxikleid
Easy-Peasy Maxikleid
Easy-Peasy Maxikleid
Easy-Peasy Maxikleid

(Mützen-)Bommel selber machen

Mal wieder ein kleines Tutorial, was viele von euch an die Kindergartenzeit erinnern dürfte! Ich habe seit einer gefühlten Ewigkeit keine Bommel mehr gemacht, aber zum Geburtstag einer lieben Freundin gab’s eine Bommelmütze, also habe ich im Kopf gekramt und losgelegt.

Und da ich schonmal dabei war, habe ich das gleich mit Fotos dokumentiert, falls es jemand nachmachen möchte. So könnt ihr prima eure Mützen verschönen, einen Styroporkranz über und über mit Bommel bekleben oder sie als Kugeln für den Weihnachtsbaum verwenden…

(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel

Die Mütze habe ich übrigens in Andes (schwarz) gestrickt, man braucht ca. 1,5 Knäuel. Die Anleitung findet ihr hier. Sie ist richtig kuschelig geworden und auch gut angekommen. Wenn ich nicht schon gefühlte 20 Mützen hätte, würde ich sie mir auch noch machen. Auf der anderen Seite kann man ja nie zu viele Mützen haben, oder?! 😉

(Mützen-)Bommel

Kordeln mit dem Mixer drehen

Für die von mir genähten Beutel gibt es ja auch immer selbst gemachte Kordeln aus Baumwolle.  Diese Aufgabe wird vom Mann im Haus höchstpersönlich übernommen.

Erinnert ihr euch noch daran, wie das war (im Kindergarten)? Dort haben wir sowas ständig gemacht. Vor den Türen stehend haben wir geduldig zwei Fäden miteinander verdreht. Heute erledigt das der Mixer. Wie das funktioniert zeige ich euch jetzt mal ausführlich.

Ihr braucht dazu einen Faden (ich nehme Paris von Drops, der ist auch waschbar und hat eine gute Stärke) und einen Mixer mit einem Knethaken. Die Länge des Fadens richtet sich natürlich nach der Länge, die die Kordel haben soll. Durch das Falten wird die Kordel später auf 1/4 schrumpfen, sogar noch etwas mehr, weil sie ja auch noch in sich verdreht ist. Deshalb nehme ich für den Faden ungefähr das 6-fache von der gewünschten Länge der fertigen Kordel.

Kordeln drehen
Kordeln drehen
Kordeln drehen
Kordeln drehen
Kordeln drehen
Kordeln drehen

Übrigens: ihr solltet euch beim Mixen so hinstellen, dass die Kordel nicht durchhängt. Aber beachtet, dass die Kordel durch das Verdrehen beim Mixen natürlich kürzer wird. Wenn die Spannung zu stark wird, solltet ihr beim Mixen einen Schritt nach vorne gehen, sonst springt sie vom Knethaken runter 😉

Geburtstagssocken

Am Sonntag habe ich dieses Paar Socken verschenkt, daher kann ich sie jetzt zeigen, ohne die Überraschung zu vermiesen! Den Temperaturen nach ist es langsam auch wieder Zeit, die dicken selbstgestrickten Socken hervor zu kramen und es sich damit und mit einem Tässchen Tee (und natürlich dem Strickzeug oder einem guten Buch) auf dem Sofa gemütlich zu machen.

Ich arbeite zur Zeit an Pullover Nr. 2 (fast fertig), außerdem habe ich heute für ein Heidengeld Biostoffe bestellt, die zu T-Shirts und Kleidern verarbeitet werden wollen, auf den Nadeln befinden sich zu Zeit Babyjacke #2 und eine Mütze für meine bessere Hälfte, in Planung sind außerdem weitere Socken, ein Tuch und eine Jacke aus Merinowolle.
So viel zu meinen aktuellen Projekten 😉 ich werde im Winter gut beschäftigt sein!

Geburtstagssocken
Geburtstagssocken
Geburtstagssocken

Aber wieder zurück zum Thema dieses Posts: für die Socken habe ich zum ersten mal den linen stitch ausprobiert. Das geht so:

  • eine Masche rechts
  • eine Masche links (also so, dass sich die Masche beim Heben nicht verdreht) heben und den Faden dabei vor der Masche entlangführen

Das wird im Wechsel immer wiederholt, in der nächsten Runde dann versetzt. Das heißt die rechts gestrickte Masche wird mit dem Faden vor der Masche gehoben und die gehobene Masche wird rechts gestrickt.

Dieses Muster ergibt dann ein Maschenbild, das aussieht, wie Leinenstoff. Daher der Name (linen englisch = Leinen). Allerdings ist dieses Gewebe sehr fest, daher habe ich für den Teil des Sockens ein größeres Nadelspiel gewählt (ich bin von 3,5 hoch auf 4,5).

Ich finde es eigentlich recht schön, man kann es aber bestimmt auch noch hübscher in einem Sockenpaar oder anderen Projekten einbauen, als ich es hier getan habe. Da kann man fröhlich experimentieren!

Ecken stricken mit verkürzten Reihen

Erinnert ihr euch noch an meine Weste/Decke? Wie ein Schneckenhaus wurde sie als „eckige Spirale“ gestrickt. Angefangen habe ich mit einem Streifen. Nun stellte sich die Frage, wie ich um die Ecke komme, damit sich ein Rechteck ergibt. In der Anleitung habe ich so die verkürzten Reihen kennen gelernt. Man strickt in Hin- und Rückreihen. So geht’s:

 

 

 

 

Strickteile verbinden: die unsichtbare Naht

Unsichtbare NahtBei Elizzza, mit der ich das Stricken wieder neu gelernt habe, habe ich diese Naht entdeckt. Mittlerweile nutze ich sie überall, wo es sich anbietet. Zum Abschluss von Socken, gerne auch zur Verbindung von Vorder- und Rückenteil an der Schulter, auch bei der Babymütze habe ich sie verwendet. Es sieht viel schöner aus und fällt weniger auf, als das Zusammennähen nach dem Abketten.

Auf ihrer Seite gibt es auch ein Video dazu, was beim ersten Mal sicherlich hilfreicher ist. Ich zeige hier trotzdem eine kurze Foto-Anleitung, da mir das Video beim 2. 3. und 4. mal schon viel zu ausführlich und langatmig war.

Also, los geht’s: