Sonntagskuchen #3 – no bake peanut butter pie

Freunde der Nacht, den letzten Sonntagskuchen habe ich hier vor über einem Jahr gezeigt! Leider backe ich tatsächlich weniger, seitdem ich mit Gluten & co auf Kriegsfuß stehe. Man muss sich doch erst wieder rantasten und nach Alternativen suchen. Besonders gerne wühle ich mich durch den besten vegan/gesunden Dessertblog, den ich schon vor Jahren entdeckt habe: Chocolate covered Katie. All ihre Rezepte sind vegan, viele glutenfrei oder optional glutenfrei, manche roh und alle kommen ohne fiese Zutaten – manche sogar ohne Zucker – aus. Von ihr habe ich auch das Rezept für das vegane Nutella, ihr erinnert euch?!

Letzte Woche gab es bei uns jedenfalls eine Version des peanut butter pie. Und weil es so lecker war, schreibe ich ihr Rezept hier nochmal mit meinen Änderungen auf.

Sonntagskuchen #2

Vom Heimatbesuch haben wir reichlich Beeren mitgebracht. Seit der Ernte im Sommer warten sie tiefgekühlt in so großer Zahl auf Weiterverarbeitung, dass wir einen Teil geräubert haben.

Daraus habe ich heute einen Kuchen gezaubert: Nussbiskuit mit zitronigem Kokospudding und Beeren. Hier kommt das Rezept:Sonntagskuchen #2

Für den Boden:

  • 60g Zucker mit
  • 30g Sojamehl,
  • 130g Mehl (bei uns war’s Weizen 1050),
  • ca. 5g Backpulver,
  • etwas gemahlener Vanille und
  • 75g gemahlenen Nüssen nach Wahl vermischen.
  • 3EL Pflanzenöl und
  • 150ml kaltes Wasser zugeben zu einem Teig glatt rühren.
  • In der gefetteten Springform bei 200°C ca. 20 Minuten backen. (Garprobe mit einem Holzstäbchen machen) Herausnehmen und auskühlen lassen.

Für den Pudding:Sonntagskuchen #2

  • 1 Dose Kokosmilch mit
  • 250ml Getreidemilch,
  • 75ml Zitronensaft,
  • Zitronenschale nach Belieben,
  • 80g Speisestärke und
  • 50g Zucker glatt rühren und aufkochen, bis die Speisestärke schön andickt. Kurz kochen lassen, bis der Geschmack der Stärke verschwindet.
  • Erkalten lassen und zwischendurch oder erst hinterher mit dem Mixer glatt rühren.

So, nun löst ihr den Boden von der Springform, legt ihn auf eine Tortenplatte und legt den Rand der Springform wieder drum. Jetzt den Pudding draufgeben und verteilen.
Ca. 500g Beeren darauf verteilen und andrücken. (Bei uns gibt es einen Ring aus Brombeeren, in der Mitte sind Himbeeren). Das Topping nach der folgenden Anleitung herstellen und darauf verteilen.

Für das Topping:

  • 40g Vollkornflocken (Hafer/Dinkel) mit
  • 25-30g Zucker in eine Pfanne geben und warten, bis der Zucker beginnt zu karamellisieren, dann etwas umrühren, bis sich kleine Klümpchen bilden. Auf einem Backpapier verteilen und auskühlen lassen.

Bis zum Servieren stellt ihr den Kuchen am Besten in den Kühlschrank, damit der Pudding richtig fest wird. Erst, wenn er gegessen wird löst ihr den Ring der Springform vorsichtig. Dazu mit einem Messer am Rand entlang fahren und die Springform dann erst öffnen.

Sonntagskuchen #1

Hallo ihr Lieben, dies ist doch tatsächlich mein 100. Beitrag! Was bietet sich da besser an, als das mit leckerem Kuchen zu feiern und gleich noch eine neue Rubrik einzuführen?
Ich stelle euch hiermit die „Sonntagskuchen“-Reihe vor. Leckere Kuchenrezepte gibt es ab sofort immer sonntags. Vielleicht nicht jede Woche, aber bestimmt jede zweite oder dritte. Wenn ihr also noch was für die Kaffeetafel sucht, macht es euch leicht und klickt in der Schlagwörterwolke auf „Sonntagskuchen“, da gibt es dann alle Rezepte gesammelt.

Sonntagskuchen #1

 

Den Anfang macht heute russischer Zupfkuchen. Den habe ich immer gerne gegessen (und gebacken). Als ich noch klein war, habe ich die Backmischung genutzt, zuletzt Schwiegermamas Rezept und dieses habe ich jetzt mit einem anderen gemischt und veganisiert. Lecker wie eh und je 🙂

Für den Teig:

  • 280g Mehl mit
  • 30g echtem Kakao,
  • 80g Zucker, 1 Prise Salz,
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 160g veganer Magarine zu einem Knetteig verarbeiten
  • 2/3 des Teiges in eine gefettete Springform drücken. Den Rand nicht vergessen. Beiseite stellen und ruhen lassen

Für die Füllung:

  • 800g Seidentofu mit
  • 200g weicher veganer Magarine und
  • 80-100g Zucker (oder Agavendicksaft) gründlich pürieren, bis eine cremige Masse entsteht.
  • „Würzen“ mit 1/2 TL gemahlener Vanille sowie der Schale und dem Saft von zwei Bio-Zitronen
  • 80g Speisestärke zugeben und glatt rühren.

Füllung in die Form gießen. Das restliche Drittel des Teiges zu großen Streuseln zupfen und auf dem Kuchen verteilen. bei 180°C 60-70 Minuten backen. (Eine Auge drauf haben, ggf. abdecken oder Temperatur verändern).
Am besten schmeckt der Kuchen meiner Meinung nach ja, wenn man ihn einen Tag stehen lässt und er so richtig schön durchgezogen ist.

Anmerkungen: wer weniger Zitronenaroma haben will, nimmt weniger Schale. Die Säure aus dem Saft braucht der Kuchen aber. Wer mag, kann außerdem noch etwas Sojamehl (zu Bindungszwecken) an den Teig geben. Muss aber nicht sein.
Wenn der Teig zu krümelig ist, etwas Magarine oder kaltes Wasser dazugeben.
Für die Füllung kann man statt der Stärke und der Vanille auch 2 Packungen Vanille Puddingpulver nehmen.