Geschenke aus der Küche Teil 2

Ihr Lieben – frohe Weihnachten nachträglich! Eigentlich sollte dieser Beitrag euch noch vor Weihnachten erreichen, aber ich bin dann doch nicht mehr dazu gekommen. Also gibt es heute erst den zweiten Teil der Geschenke aus der Küche: Pralinen.

Aber das macht nichts, denn Rumkugeln und Kokoskugeln kann man eigentlich zu jeder Jahreszeit essen. Da ich alle verschenkt habe, mache ich für uns vielleicht auch nochmal welche 🙂

Geschenke aus der Küche Teil 2Kokospralinen

  • 150g weiße vegane Schokolade (wie man die selber macht verrate ich euch auch bald) schmelzen und mit
  • 60g Koskosmilch (ich habe dabei nur das Feste genommen, was sich absetzt, wenn man die Kokosmilch in den Kühlschrank stellt) sowie
  • 40g gehobelten Mandeln (die sollte man noch ein wenig zerdrücken) vermischen
  • In den Kühlschrank stellen und ab und an umrühren, damit die Masse gleichmäßig fester wird. Zum Rollen muss die Masse schon relativ fest sein, denn durch die Wärme der Hände wird sie wieder weicher.
  • Jetzt einfach zu Kugeln rollen und in Kokosflocken wälzen.

Geschenke aus der Küche Teil 2Rumkugeln

  • 150g vegane Zartbitterschokolade mit
  • 120g veganer Magarine (Alsan klappt gut, weil sie schön fest und buttrig ist) schmelzen
  • 80g Puderzucker sowie
  • 3 EL echten Kakao unterrühren
  • ca. 3 EL 80%-igen Strohrum einrühren (macht das nach eurem Geschmack)
  • Im Kühlschrank erkalten lassen, dabei umrühren, bis die richtige Konsistenz erreicht ist
  • Zu Kugeln rollen und in Zartbitter-Schokoflocken wälzen

Geschenke aus der Küche Teil 2

 

Verpackt habe ich die Leckereien übrigens mal wieder in den Gläsern des Vertrauens. Die kennt ihr ja inzwischen 😉

Ich habe Etiketten gebastelt und ein Schleifchen drumgebunden, fertig war das kleine Geschenk. Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen und werde sicherlich weiter experimentieren. Da gibt es ja keine Grenzen, ich könnte noch Sirup machen, Marmelade oder ein leckeres Öl undundund. Bis nächstes Jahr Weihnachten ist ja noch ein wenig Zeit 😉

Geschenke aus der Küche Teil 1

Selbst gemachte Geschenke sind immer etwas besonderes. Vor allem diese kleinen Leckereien aus der Küche. Man könnte natürlich auch gekaufte Süßigkeiten schenken, aber das schmeckt ja nicht ansatzweise so gut. Und so schön verpacken kann man sie auch nicht. Und es ist viel unpersönlicher. Und … es gibt so viele Gründe. Vor allem aber ist es eine Möglichkeit, mal wieder in der Küche zu werkeln 🙂

4 Köstlichkeiten habe ich dieses Jahr produziert, die Rezepte für die ersten beiden gibt es heute. Es werden kleine Geschenke für Freunde, die ich viel zu selten sehe und für die vielen guten Feen in der Familie, die eigentlich ein viel größeres Dankeschön verdient hätten.

Falls ihr auf die letzte Minute noch ein Geschenk sucht, das von Herzen kommt, schnappt euch einen Stift und einen Zettel, schreibt eine Einkaufsliste und stellt euch am Montag in die Küche. Es dauert auch gar nicht so lange, versprochen.

Geschenke aus der Küche Teil 1Walnüsse in Orangen-Kardamom-Karamell

  • 2 Tassen Walnüsse mit
  • 1 Tasse Rohrohrzucker
  • 1/2 Tasse Wasser
  • Fein geriebener Schale von 2 Orangen und
  • 1/2 TL Kardamom aufkochen.
  • So lange kochen lassen, bis das Wasser komplett weg ist und der Zucker wieder trocken wird. Im Topf/in der Pfanne sieht es dann bröselig-weiß aus. Dabei ausführlichst umrühren. Wenn der Zucker beginnt zu karamellisieren die Nüsse auf ein Backpapier geben und verteilen. Auskühlen lassen.Geschenke aus der Küche Teil 1

Zuckermandeln
– wer diese Mandeln probiert hat, wird nie wieder gebrannte Mandeln kaufen. Unschlagbar lecker und der perfekte Snack zu jeder Jahreszeit. Warm und frisch genau so gut wie erkaltet und knackig. –

  • 2 Tassen Mandeln mit
  • 3/4 Tasse Zucker und
  • 1/2 Tasse Wasser im Topf aufkochen.
  • Kochen lassen, bis das Wasser verdunstet ist und der Zucker weiß und bröselig wird. Dabei ständig umrühren. Bevor der Zucker beginnt zu karamellisieren, die Mandeln auf ein Backpapier geben und erkalten lassen.

Wer mag kann die Mandeln natürlich auch noch würzen, zum Beispiel mit Zimt. Beim Aufkochen müsst ihr wirklich Geduld haben. Zuerst ist die Masse noch sehr flüssig, dann wird es richtig klebrig. Ab diesem Punkt müsst ihr wirklich nonstop rühren, denn der Übergang von klebrig-karamellisiert zu trocken-zuckrig geht ganz schnell. Ihr werdet beim Rühren merken, dass die Zuckerbrösel an den Mandeln festkleben. Das ist der Moment, in dem ihr die Mandeln auf das Papier geben müsst.
Falls ihr das im Topf macht: Es bleibt immer etwas kleben. Wenn ihr den Topf aber mit ein wenig Spüli und Wasser füllt und stehen lasst, löst sich das von ganz alleine wieder.