Kaffeesack wird Tabletkleid

Mein Bruder & ich haben letztes Wochenende schon Weihnachtsgeschenke ausgetauscht. Das hat sich so ergeben, da er spontan eins für mich gefunden hat, über das ich sicherlich noch berichten werde, sobald ich es gelesen habe. Und da er kürzlich meinem anderen Bruder dessen Tablet abgekauft hat, hat er sich von mir eine stilechte Hülle gewünscht.
Er kann es ja nicht noch bis Weihnachten in Handtücher einwickeln, wenn er unterwegs ist. Das war also eilig. Außerdem sehen wir uns Weihnachten nicht 🙁

Zurück zum Thema: nicht irgendeine sollte es sein; nein, er hatte ganz genaue Vorstellungen. Gut gefüttert, innen am Liebsten schwarz (Lieblingsfarbe, wisst ihr ja inzwischen), außen sollte es ein Kaffeesack sein (er liebt Kaffee). Man sollte das Wort Coffee und die Herkunft lesen können. So weit so gut. Ich habe ihn beauftragt, sich bei Dawanda einen Kaffeesack seiner Wahl auszusuchen. Ich habe inzwischen getüftelt, wie ich das mit den vielen Stoff- und Futterlagen so mache. Ich hatte nicht wirklich Lust, das alles nachher umzustülpen, deshalb kam mir irgendwann einfach die Idee, alle Lagen so aufeinander zu legen, wie sie liegen müssen und sie dann einfach mit Schrägband einzufassen!

Kaffeesack wird Tabletkleid
Kaffeesack wird Tabletkleid
Kaffeesack wird Tabletkleid

Gesagt getan. Ihr seht dort 4 Lagen: 1=schwarzer Stoff, 2=Futter, 3=schwarzer Stoff, damit das Futter nicht durch die Jute schimmert, 4=Kaffeesackausschnitt

Geschlossen wird die Tasche mit Klett. Ich habe übrigens den Sack nicht geschnitten, sondern einen Faden gezogen, in der Annahme, dass es dann ja gleichmäßig sein müsste und nicht schräg. Pustekuchen, wie ihr am Deckel sehen könnt. Der Sack war total verzogen, deshalb ist der Deckel jetzt etwas schief, aber das sollte ich nicht korrigieren.

Erkenntnisse nach dem ersten Mal Klettverschluss annähen: Wenn alle 3cm der Faden reißt, könnte man es einfach mal mit einer größeren Nadel probieren. Dann geht das auch wie Butter 😉

Stricknadel-Etui

Stricknadel-EtuiAm Mittwoch habe ich wieder ein Teil meiner  Projektliste abgehakt. Meine Mama hat mir zu Weihnachten das Symfonie Rundnadelset von KnitPro  geschenkt. Ich werde es nie wieder hergeben, es strickt sich wundervoll mit den Holznadeln! Das einzige, was mich fürchterlich gestört hat, war die fiese Plastikhülle. Da musste was Neues her!

Da ich am Mittwoch unverhofft wieder nach Hause fahren konnte, weil meine Vorlesung ausgefallen ist, hatte ich den ganzen Tag Zeit. Also habe ich es endlich in Angriff genommen und inspiriert von Pinselmappen zum aufrollen diese Hülle genäht. (Die Teile, die in die leeren Fächer gehören, sind gerade in Gebrauch!)

Sie sieht richtig hübsch aus und stinkt nicht fies nach Plastik. Weg mit dem alten Ding! Für meine Nadelspiele werde ich auch noch eine Hülle nähen, das geht dann auch schneller, weil man da nicht so viel Zubehör hat wie hier.

Stricknadel-Etui
Stricknadel-Etui
Stricknadel-Etui
Stricknadel-Etui
Stricknadel-Etui
Stricknadel-Etui
Stricknadel-Etui
Stricknadel-Etui

Kalender-Dilemma

Schon im letzten Jahr wollte ich mir einen neuen Kalender kaufen. Eigentlich Moleskine A5, soft cover, schwarz links die ganze Woche, rechts Notizen. Aber Ende Oktober war ich nicht bereit, 20 Euro dafür auszugeben. Also habe ich den Kauf immer weiter vor mir hergeschoben, bis ich gewünschten Kalender nirgends mehr auftreiben konnte, nichtmal im Internetz.

Blöd gelaufen. Ich hab keinen anderen gefunden, der mir gefallen hat. Und wenn er nicht so ist, wie ich es möchte, dann ist jeder Preis zu hoch. Ich wollte einen mit Wocheneinteilung, nicht Tag für Tag. Vor Allem aber keinen festen Einband, auch die Ringbücher waren mir zu klobig. Da fiel mir wieder ein, dass ich vor 2 Jahren das X17 System zum zusammenbauen gefunden hatte. Das ist mir zwar auch zu teuer Kalender Dilemma(Man wählt eine Hülle: Leder, Kunststoff, etc., die man dann Jahr für Jahr mit verschiedenen Einlagen füllen kann, vom Kalender bis zum Notizbuch), aber die Kalendereinlage für 2013 habe ich mir für gut 11 Euro bestellt und beschlossen, mir selbst eine Hülle zu nähen. Die kann ich dann nämlich auch nach Lust und Laune wechseln, ohne, dass es mich viel kostet.

Da ich ja nach dem Motto „Ich fang mal an und gucke was passiert“ nähe, habe ich leider, obwohl ich großzügig zugeschnitten hatte, zu weit vom der Kante weg genäht und die Laschen für die Deckblätter waren zu eng. Überhaupt war am Sonntag zunächst nicht so mein Nähtag. Kalender DilemmaNach diversen Nervenzusammenbrüchen (Nein, ich schmeiße das jetzt nicht weg und fange von vorne an – es ist ja der erste Versuch) habe ich einfach von dem Cover der Hefte etwas abgeschnibbelt und jetzt passt alles wie angegossen.

Es sind 2 Hefte drin, eins für die erste und eins für die zweite Jahreshälfte. Die Hefte werden daher noch mit einem eingenähten Band festgehalten. Es wackelt nix! Verschlossen wird der Kalender – wie könnte es anders sein – mit meinem neuen besten Freund: der Zackenlitze.

Für den Sommer nähe ich mir bestimmt noch eine hellere Hülle, die nach Sonne und Blumen aussieht, aber diese hier finde ich auch toll und sie passt zum neuen Mäppchen! Jetzt muss ich nurnoch alles eintragen!