Rote Beete-Kichererbsen-Curry mit Cranberries

Von den Schwiegereltern wurden wir im vergangenen Herbst mit reichlich Roter Beete versorgt. Das passt ganz gut, da ich sie sehr gerne mag. Irgendwann war ich meine beiden Standardgerichte allerdings leid (Rote Beete Suppe, Rote Beete-Zucchini-Carpaccio). Pünktlich zur Schlafenszeit kam mir mal wieder ein Rezepteinfall, den ich inzwischen umgesetzt und für gut befunden habe. Das besondere an diesem Curry sind die Cranberries. Probiert es aus, es ist wirklich lecker!

Crash Hot Potatoes

Ich springe auch mal auf den aktuellen Kartoffeltrend mit auf. Eigentlich sind es ja simple Ofenkartoffeln. Aber diese Variante war sehr lecker und hat deshalb durchaus auch eine Daseinsberechtigung.

Gestern haben wir zum ersten mal vegan gegrillt und damit die Grillsaison eingeläutet. Während es vom Grill schon vielversprechend geduftet hat, haben die Kartoffeln ein halbes Stündchen im Ofen verbracht und wurden schön aromatisch und kross. Sie lassen sich prima vorbereiten und sind meiner Meinung nach ja sowieso eine perfekte Begleitung für Gegrilltes. Hier kommt das Rezept:

  • Kartoffeln (Menge nach Bedarf, sollten nicht zu groß sein) am Stück mit Schale wie gewohnt kochen und ausdampfen lassen.
  • Ein Blech mit etwas Öl einstreichen, damit sie nicht anbacken und die Kartoffeln darauf legen.
  • Mit einem Kartoffelstampfer einmal auf die Kartoffel drücken, den Stampfer um 90° drehen und nochmal auf die Kartoffel drücken. Bei den anderen Kartoffeln genauso verfahren.
  • Die Kartoffeln mit reichlich Olivenöl beträufeln oder bestreichen, mit Salz, Pfeffer und viel frisch gehacktem Rosmarin bestreuen.
  • Für ca. 30 Minuten (je nachdem, wie kross sie werden sollen) bei 200°C backen.
Crash Hot Potatoes
Crash Hot Potatoes
Crash Hot Potatoes

Die Kartoffeln passen natürlich auch prima zur Gemüsepfanne oder zum Salat… die kommen noch öfter auf den Tisch!

Rote Bete-Kokossuppe

Das Rezept zu dieser äußerst leckeren Suppe (die sowohl für Rote Bete-Muffel als auch für Kokosmuffel geeignet ist) findet ihr hier. Wer keinen Zeitdruck hat und lieber frische Rote Bete nimmt, kann das auch machen. Lecker ist sie allemal, vor allem mit kross gebratenen Räuchertofuwürfeln. Mittendrin kam mir dann die Idee, das mal zu fotografieren, daher sieht’s nicht besonders spektakulär aus. Aber die Farbe ist doch toll, oder nicht?Rote-Bete-Kokossuppe

Weltbeste Nudelsauce #2

Als ich mir im Sommer zum Geburtstag das Kochbuch „Vegan for fun“ von Attila Hildmann gewünscht habe, hatte ich ja noch keine Ahnung, dass ich einen Monat später das vegane Universum betreten und nicht mehr verlassen würde 😉

Ich war so begeistert von den Rezepten, sie sind allesamt einfach und superlecker! Die Bolognese hat mich dazu veranlasst, beim Essen euphorisch auf meinem Stuhl rumzuhüpfen. Das war an Tag 2 und es war klar: der Weg zurück ist versperrt.
Der Titel macht dem Inhalt alle Ehre, denn es geht wirklich um’s Spaß haben. Vom Burger über Türkische Pizza (gab’s diese Woche – leeeecker) bis hin zu Partygerichten, Shakes und selbstgemachten Süßigkeiten ist alles dabei. Es ist eine super Ergänzung zu der „verantwortungsbewussteren“ Küche, also Gedanken über Qualität und Ausgewogenheit der zugeführten Energie, rohköstliche Shakes, Proteine und Getreide, Säuren und Basen. Ach, diese Themen würden eigentlich alle einen eigenen Post verdienen. Irgendwann…

Ein Rezept hat mich besonders von den Socken gehauen: die vegane Bolognese. Die ist nicht nur bei mir sondern auch bei meinen Brüdern unverzüglich in das alltägliche Kochprogramm übergegangen. Da ich mir nicht sicher bin, ob ich diese Rezepte hier überhaupt veröffentlichen darf, zeige ich sicherheitshalber nur ein Foto – ABER: zum Glück findet sich das eine oder andere Rezept sowieso schon im Internet. Hier klicken, einkaufen gehen, nachkochen!!! Wer danach noch Bolognese mit Hackfleisch isst, ist selber Schuld.

Weltbeste Nudelsauce #2Ein paar Anmerkungen zum Rezept:

  • Ich habe die Menge an passierten Tomaten deutlich erhöht. Ich bin Saucenfreund und würde mindestens 400g nehmen.
  • Das Topping aus Hefeflocken & Pinienkernen kann man auch weglassen, wenn einem die Einskaufshürde zu hoch ist. Tut der Sache keinen Abbruch.
  • Der Tofu (z.B. bei dm kaufen) muss unbedingt ausführlichst mit der Gabel kleingedrückt werden und vor Zwiebeln & Co gründlich!!! angebraten werden, bis das Wasser richtig verdampft
  • Auf gar keinen Fall den Rotwein weglassen!!!

PS: ich will mit dieser Sauce unbedingt noch eine vegane Lasagne machen – bin aber noch nicht dazu gekommen. Ich werde hier berichten, sobald ich es getestet habe.

Gefüllte Auberginen

Gefüllte AuberginenWir haben die Auberginen für uns entdeckt! Sie machen sich nicht nur in der Gemüsepfanne super, sondern sind auch gefüllt ein Gaumenschmaus.
Diese Variante ist noch vergleichsweise einfach, die Füllung kann man natürlich um alles was das Herz begehrt erweitern.

Hier kommt das Rezept für 4 Hälften:

  • 2 Auberginen halbieren und aushöhlen (mit Messer oder Löffel)
  • 1 kleine Tasse Quinoa nach Packungsanleitung garen (gibt’s im Drogeriemarkt des Vertrauens)
  • das Fruchtfleisch klein schneiden, außerdem 50g Räuchertofu, 4 getrocknete (eingelegte) Tomaten, 1 Zwiebel und 2 Zehen Knoblauch klein schneiden
  • alles zusammen in reichlich Öl anbraten,
  • mit Salz, Pfeffer und Kräutern (Thymian, Majoran, Rosmarin, was auch immer ihr mögt) würzen.
  • Gegarte Quinoa untermischen. Die ausgehöhlten Auberginen damit füllen.
  • Zum Überbacken: 3-4 EL Nussmus (eine Mischung aus Erdnuss- und Mandelmus ist sehr lecker) mit 3-4 EL Zitronensaft und so viel Wasser glatt rühren, bis eine dickflüssige Konsistenz erreicht ist (ungefähr so wie Joghurt). Gleichmäßig die Auberginen damit übergießen, bei 180°C 30 Minuten backen.

Dazu haben wir eine Sauce angesetzt:

  • Ein kleines Stück Lauch, 1 kleine Zwiebel, etwas Knoblauch, etwas frischen Rosmarin, 1 kleines Stück Sellerieknolle, 1 kleine Möhre und eine Tomate klein schneiden (muss nicht schön sein)
  • das Gemüse anbraten und mit Wasser ablöschen. Wer mag, gibt noch ein Lorbeerblatt dazu.
  • Köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Dann das Blatt entfernen und die Sauce pürieren. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.
  • Mit den Auberginen servieren.
  • Lecker!!!
Gefüllte Auberginen
Gefüllte Auberginen
Gefüllte Auberginen
Gefüllte Auberginen
Gefüllte Auberginen

Die Füllung könnte man noch toll erweitern, zum Beispiel durch Walnüsse, rote Linsen, weiße Bohnen, Kichererbsen, …
Im Gegenzug lassen Sojagegner den Tofu weg!
Wir hatten übrigens statt der Tomate einen Schuss Passata in der Sauce. Ich habe dieses Rezept erfunden, um die Reste aus dem Kühlschrank zu verbrauchen 😉