Tomatenbutter (vegan)

TomatenbutterSeid ihr Kräuterbutter-Fans? Mögt ihr Tomaten? dann wird euch die Tomatenbutter genau so gut schmecken wie mir. Sie ist so schnell gemacht wie Kräuterbutter und wird noch besser, wenn sie eine Nacht durchziehen darf. Hier kommt das Rezept:

  • 250g vegane Magarine (ich benutze immer Alsan, weil die nicht – wie normale Margarine – vollgepumpt ist mit Chemie und einen vernünftigen Fettgehalt hat. 82% natürlich, so wie sich das für Butter gehört!)
  • 100-130g Tomatenmark
  • 1,5 TL Kräutersalz
  • 1 kleine Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
  • 2 Zehen Knoblauch, gepresst
  • 1 Topf/Bund (frisch) Packung (TK) Basilikum, gehackt

Alle Zutaten mit dem Mixer gründlich mixen. Ziehen lassen, dick auf’s Brot schmieren, reinbeißen, lecker!

 

Knoblauch-Würzpaste

Beim letzen Heimatbesuch haben wir mal wieder eine Tüte voller frisch geschnittener Kräuter abgestaubt. Wir sind zwei große Knoblauch- und Kräuterfans, daher habe ich beschlossen, mit den Kräutern eine Würzpaste zu machen. Mit dem Ergebnis bin ich durchaus zufrieden, die Paste eignet sich prima zum Einlegen von Oliven, für Salatsauce, zu Nudeln oder als Würze für Saucen, den Eintopf oder die Gemüsepfanne. Lecker ist sie auch ganz dünn auf dem Brot, zusätzlich zum normalen (herzhaften) Belag. Ich kann sie mir auch gut in der Marinade für den Gemüsespieß vom Grill vorstellen.Knoblauch-Würzpaste

Welche Kräuter man nimmt, ist eigentlich völlig egal. Sehr gut kann man mit der Kräuterauswahl allerdings die Geschmacksrichtung vorgeben. Schnittlauch oder Petersilie stelle ich mir lecker im Gemüsedip oder der Salatsauce vor, Majoran, Rosmarin & Co dafür vielleicht zu den Oliven oder Nudeln. Da solltet ihr selbst experimentieren 😉 hier kommt erstmal das Rezept für meine Paste vom letzten Wochenende:

  • 50g Knoblauch
  • 8g frischer Majoran
  • 10g frischer Rosmarin
  • 5g frische Pimpinelle
  • 2g frische Minze
  • 5g Salz
  • 4EL Olivenöl
  • Kräuter waschen, dann alle Zutaten gründlich pürieren, in ein sauberes Glas abfüllen, fertig!

Knoblauch-WürzpasteSie hält sich inzwischen übrigens seit einer Woche im Kühlschrank ohne Schimmelanzeichen. Die Rezepte, die so im Internet kursieren sehen deutlich größere Salzmengen vor; dann hält sich die  Paste auch einige Monate und man kann den Knoblauch damit in der Saison haltbar machen. Übrigens ist natürlich auch eine Paste nur mit Knoblauch möglich, wenn man den Knoblauch pur haltbar machen möchte.

Antipasti-Aufstrich

Antipasti-AufstrichFür das heutige Abendessen habe ich uns ganz fix einen Aufstrich gezaubert. Die gekauften kommen wegen diverser Unverträglichkeiten zur Zeit leider nicht in Frage. Umso begeisterter war ich, wie schnell meine Rezeptidee umgesetzt war und wie lecker das Ergebnis war.

Der Aufstrich macht sich sicher auch gut als Dip zu Gemüse, Bratlingen, zum Bestreichen von Wraps oder sogar als Grillsauce! Für die Histaminfreien: ich benutze ihn auch statt Tomatensauce für die Pizza!

Wie lange er sich hält, kann ich nicht sagen. Da es so lecker, gemüsig und gesund ist und ich sowieso Belag mit Brot esse und nicht Brot mit Belag ist unsere Portion bei einem Abendessen schon fast vernichtet worden 😉 so geht’s:

  • 2 gehäufte EL reines (!) Paprikamark (aus dem türkischen Lebensmittelladen) mit
  • 1/3 EL Sambal Oelek (ohne Branntweinessig und Tomatenmark für die Histaminfreien) vermischen.
  • 1 Stück Zucchini, 1 Stück Aubergine (jeweils ca. 5cm) und 1/4 oder 1/2 rote Zwiebel (je nach Größe) würfeln und mit etwas Öl braten, bis das Gemüse gar ist
  • Gemüse zu den restlichen Zutaten geben, außerdem eine kleine Zehe Knoblauch dazu geben
  • Pürieren, abschmecken mit etwas Zitronensäure, Salz und Pfeffer und Kräutern eurer Wahl (Schnittlauch, Basilikum, Bärlauch, oder getrocknete Kräuter wie Majoran, Oregano oder Thymian).
  • Fingerdick auf’s Brot schmieren und Freude daran haben!

Wer nicht histaminarm isst, kann auch Tomatenmark nehmen. Das habe ich allerdings nicht probiert. Ich bin jedoch vom Paprikamark total begeistert, es lohnt sich, das dafür zu kaufen (ist auch nicht teuer). Ich werde mir sicherlich noch die eine oder andere weitere Anwendungsmöglichkeit einfallen lassen!

Besser als Nutella und dann auch noch vegan!

Hmjamjamjam, am Sonntag gab es bei uns vegane Nutellacrêpes zum Frühstück! Aber nicht diese fiese braune Pampe, die aus Zucker und gehärteten Fetten besteht, mir Bauchschmerzen bereitet und wegen der sich die Zähne durchlöchert anfühlen. Nein nein, viel besser! Es ist vegan, es besteht aus genau 3 Zutaten, es ist mit Agavendicksaft gesüßt, es besteht größtenteils aus Nuss, es ist im Nu fertig, es macht SÜCHTIG!veganes Nutella Und hier kann man wirklich mal den Löffel reinstecken und sich danach nicht schlecht fühlen. Ich würde sogar so weit gehen und es als „gesunde Sauerei“ bezeichnen. Los geht’s:

  • 150g Haselnussmus mit
  • 40-50g Agavendicksaft (je nach Geschmack, manch einer nimmt vielleicht noch weniger) und
  • ca. 10g echtem Kakao verrühren

Fertig.

Je nachdem, wie stark ihr den Agavendicksaft reduziert, könnt ihr noch 1-2EL Pflanzenöl zugeben, um die Flüssigkeit auszugleichen. Es wird dann etwas cremiger. Wer mag, gibt auch noch gemahlene Bourbon Vanille dazu.

Das Nutella wird bei mir sicher noch in unzähligen Rezepten getestet. Beim Frühstück kamen mir bereits etliche Ideen, von Eis bis Schokotorte.

Petersilienaufstrich

PetersilienaufstrichEinen meiner aktuellen Lieblingsbrotbeläge seht ihr auf dem Foto rechts. Gefunden habe ich ihn auf einem anderen tollen Blog und das Rezept noch minimal abgewandelt. Hier ist meine Version:

  • 1 dickes Bündel Petersilie (ich nehme immer die glatte, die man beim Türken kaufen kann) waschen und schonmal vorhacken (dann kämpft der Mixer nicht so sehr)
  • mit 3 EL Mandelmus in den Mixbehälter vom Pürierstab geben
  • mit Salz und Pfeffer würzen
  • wenn ihr Bedenken habt, dass der Pürierer das nicht schafft, gebt noch etwas Leinöl dazu. Das schadet aber auch so nicht! 😉
  • Mixer an und richtig schön pürieren, bis von der Petersilie nur noch Mikrofitzelchen übrig bleiben.

Hach, dieser Aufstrich besticht nicht nur durch die tolle Farbe, sondern auch durch den Geschmack. Ich liebe Petersilie einfach! Das kann man ja unendlich kombinieren, es ist auch lecker unter Gemüse oder veganem Aufschnitt auf dem Brot. Als Pesto hab ich das noch nicht probiert, schmeckt aber bestimmt auch. Oder als Dip zu Ofenkartoffeln vielleicht? Bisher hat er bei mir noch nicht lange genug überlebt, um das mal auszutesten. Daher kann ich auch zur Haltbarkeit nichts sagen, er ist bei uns spätestens nach 3 Tagen aufgefuttert. Bis zu Vernichtung verweilt er im Glas im Kühlschrank.