Warmes Sommerfrühstück

Im Moment gibt’s zum Frühstück wieder häufig etwas Warmes. Der Brei ist fix gemacht und mit Erdmandelmus besonders aufgepeppt.Warmes Sommerfrühstück

  • 1 kleine Tasse Flocken (ich mische Reisflocken und Hirseflocken) mit
  • 1 Tasse Wasser und
  • 1 Tasse Reisdrink (oder einer Getreidemilch eurer Wahl)
  • aufkochen, kurz köcheln lassen (dabei rühren) und dann auf der ausgeschalteten Platte ziehen lassen.
  • In der Zwischenzeit 1 Pfirsich und/oder weiteres Obst nach Belieben (Erdbeeren sind auch sehr lecker) klein schneiden,
  • 1EL Erdmandelmus (Bioladen) einrühren ,
  • das Obst zugeben und genießen!

Das Frühstück ist der perfekte Start in den Tag, nicht zu kalt im Bauch, durch das Obst aber trotzdem leicht und sommerlich.

Knoblauch-Würzpaste

Beim letzen Heimatbesuch haben wir mal wieder eine Tüte voller frisch geschnittener Kräuter abgestaubt. Wir sind zwei große Knoblauch- und Kräuterfans, daher habe ich beschlossen, mit den Kräutern eine Würzpaste zu machen. Mit dem Ergebnis bin ich durchaus zufrieden, die Paste eignet sich prima zum Einlegen von Oliven, für Salatsauce, zu Nudeln oder als Würze für Saucen, den Eintopf oder die Gemüsepfanne. Lecker ist sie auch ganz dünn auf dem Brot, zusätzlich zum normalen (herzhaften) Belag. Ich kann sie mir auch gut in der Marinade für den Gemüsespieß vom Grill vorstellen.Knoblauch-Würzpaste

Welche Kräuter man nimmt, ist eigentlich völlig egal. Sehr gut kann man mit der Kräuterauswahl allerdings die Geschmacksrichtung vorgeben. Schnittlauch oder Petersilie stelle ich mir lecker im Gemüsedip oder der Salatsauce vor, Majoran, Rosmarin & Co dafür vielleicht zu den Oliven oder Nudeln. Da solltet ihr selbst experimentieren 😉 hier kommt erstmal das Rezept für meine Paste vom letzten Wochenende:

  • 50g Knoblauch
  • 8g frischer Majoran
  • 10g frischer Rosmarin
  • 5g frische Pimpinelle
  • 2g frische Minze
  • 5g Salz
  • 4EL Olivenöl
  • Kräuter waschen, dann alle Zutaten gründlich pürieren, in ein sauberes Glas abfüllen, fertig!

Knoblauch-WürzpasteSie hält sich inzwischen übrigens seit einer Woche im Kühlschrank ohne Schimmelanzeichen. Die Rezepte, die so im Internet kursieren sehen deutlich größere Salzmengen vor; dann hält sich die  Paste auch einige Monate und man kann den Knoblauch damit in der Saison haltbar machen. Übrigens ist natürlich auch eine Paste nur mit Knoblauch möglich, wenn man den Knoblauch pur haltbar machen möchte.

5-Minuten-Zucchini-Gurkensalat

Irgendetwas frisches steht bei uns zum Abendessen eigentlich immer auf dem Tisch. Sonst kriege ich Gemüseentzugserscheinungen ;).Zucchini Gurkensalat

Dieser Salat ist ratz fatz gemacht und obendrein auch noch sehr lecker. Hier kommt das Rezept:

  • Gurken und Zucchini im Verhältnis 2:1 (z.B. eine große Gurke, eine kleine Zucchini) fein hobeln und
  • 1-2 Frühlingszwiebeln (je nach Menge oben) in feine Ringe schneiden.
  • In einer Schüssel Olivenöl, Zitronensaft oder Zitronensäure und Apfelsaft vermischen, das Gemüse dazugeben und gut umrühren.
  • Salzen und Pfeffern. Abschmecken und ggf. noch etwas Öl oder Zitronensaft zugeben. Der Salat verträgt recht viel Säure.
  • Wer mag, gibt noch ein paar Kräuter (frisch oder TK, was gerade da ist) dazu.
  • Fertig!

Keine Angst vor der rohen Zucchini. So fein gehobelt mit der Gurke schmeckt sie ganz wunderbar!

Spargelsalat mit Bärlauchpesto

Ich bin zur Zeit im Spargelfieber! Welchen ich nun lieber mag – den grünen oder den weißen – kann ich gar nicht sagen, deshalb habe ich für diesen Salat einfach beide vermischt.

Dazu gab es ein leckeres Bärlauch-Basilikumpesto, das auch prima zu Nudeln passt, zu Gemüsenudeln, zum gegrillten Gemüse, zu Kartoffeln, auf’s Brot, … ihr wisst was ich meine.

Hier kommt das Rezept:

  • je 500g grünen und weißen Spargel schälen, in 4cm lange Stücke schneiden und in Wasser mit etwas Salz und etwas Zucker (dann ist der Spargel weniger bitter) gar kochen.
  • Für das Pesto (Vorratsmenge!!) 50g Pinienkerne bei mittlerer Hitze in der Pfanne ohne Fett rösten.
  • je ein halbes Bund Basilikum und Bärlauch waschen (zur Orientierung: gewaschen – also nass – und von den Stielen befreit wogen die Kräuter insgesamt 70g)
  • die Kräuter grob hacken und mit den abgekühlten Pinienkernen und 100 – 120ml Öl (eine Mischung aus Olivenöl und einem neutralen Öl ist gut) pürieren.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig.

Von dem Pesto gebt ihr nun ca. 4-5 EL über den Spargel und mischt den Salat einmal gut durch. Lauwarm ist er besonders lecker!

Spargelsalat mit Bärlauchpesto
Spargelsalat mit Bärlauchpesto
Spargelsalat mit Bärlauchpesto

Das Pestorezept ist für eine größere Menge, da kriegt ihr sicher auch 2x Spargelsalat raus. Was ihr alternativ mit dem restlichen Pesto anstellen könntet, habt ihr ja oben schon gelesen 😉

Ich kaufe die Kräuter übrigens im türkischen Supermarkt des Vertrauens. Dort gibt es richtig schön große Bündel für kleines Geld. Mit den 3 Stängeln für 1€ (die dann 5x in Plastik verpackt sind) aus dem Supermarkt kommt man hier nämlich wirklich nicht weit.

Antipasti-Aufstrich

Antipasti-AufstrichFür das heutige Abendessen habe ich uns ganz fix einen Aufstrich gezaubert. Die gekauften kommen wegen diverser Unverträglichkeiten zur Zeit leider nicht in Frage. Umso begeisterter war ich, wie schnell meine Rezeptidee umgesetzt war und wie lecker das Ergebnis war.

Der Aufstrich macht sich sicher auch gut als Dip zu Gemüse, Bratlingen, zum Bestreichen von Wraps oder sogar als Grillsauce! Für die Histaminfreien: ich benutze ihn auch statt Tomatensauce für die Pizza!

Wie lange er sich hält, kann ich nicht sagen. Da es so lecker, gemüsig und gesund ist und ich sowieso Belag mit Brot esse und nicht Brot mit Belag ist unsere Portion bei einem Abendessen schon fast vernichtet worden 😉 so geht’s:

  • 2 gehäufte EL reines (!) Paprikamark (aus dem türkischen Lebensmittelladen) mit
  • 1/3 EL Sambal Oelek (ohne Branntweinessig und Tomatenmark für die Histaminfreien) vermischen.
  • 1 Stück Zucchini, 1 Stück Aubergine (jeweils ca. 5cm) und 1/4 oder 1/2 rote Zwiebel (je nach Größe) würfeln und mit etwas Öl braten, bis das Gemüse gar ist
  • Gemüse zu den restlichen Zutaten geben, außerdem eine kleine Zehe Knoblauch dazu geben
  • Pürieren, abschmecken mit etwas Zitronensäure, Salz und Pfeffer und Kräutern eurer Wahl (Schnittlauch, Basilikum, Bärlauch, oder getrocknete Kräuter wie Majoran, Oregano oder Thymian).
  • Fingerdick auf’s Brot schmieren und Freude daran haben!

Wer nicht histaminarm isst, kann auch Tomatenmark nehmen. Das habe ich allerdings nicht probiert. Ich bin jedoch vom Paprikamark total begeistert, es lohnt sich, das dafür zu kaufen (ist auch nicht teuer). Ich werde mir sicherlich noch die eine oder andere weitere Anwendungsmöglichkeit einfallen lassen!

Liebster Hirsesalat

HirsesalatDieser Salat ist im Moment mein absoluter Favorit! Perfekt auch zum Mitnehmen für die Mittagspause, zum Abendessen, für’s (vegane) Grillen oder einfach mal so zwischendurch… lecker!

Hier kommt das Rezept für eine große Schüssel:

  • 2 Tassen Hirse (ca. 200 – 250g) nach Anleitung al dente garen und abkühlen lassen, dabei ab und an umrühren, damit sie nicht zum Klotz verklebt.
  • 1 Gurke längs vierteln und die Kerne rausschneiden (die könnt ihr jetzt verputzen), Gurkenstreifen in Stücke schneiden
  • 1 rote und 1 grüne Paprika würfeln
  • Hirsesalat1 kleinere oder 1/2 große rote Zwiebel grob würfeln
  • viel (mehr ist mehr!!!) Petersilie hacken; ich nehme die Hälfte von diesen Megabüscheln, die man bei den Gemüsehändlern kaufen kann.
  • Wenn die Hirse abgekühlt ist, ordentlich Olivenöl rübergeben (also wirklich viel: Flasche umdrehen und drüberhalten 😉 )
  • Mit viel! Paprika und Cayenne Pfeffer würzen, salzen und pfeffern
  • Gemüse untermischen, fertig!

Crash Hot Potatoes

Ich springe auch mal auf den aktuellen Kartoffeltrend mit auf. Eigentlich sind es ja simple Ofenkartoffeln. Aber diese Variante war sehr lecker und hat deshalb durchaus auch eine Daseinsberechtigung.

Gestern haben wir zum ersten mal vegan gegrillt und damit die Grillsaison eingeläutet. Während es vom Grill schon vielversprechend geduftet hat, haben die Kartoffeln ein halbes Stündchen im Ofen verbracht und wurden schön aromatisch und kross. Sie lassen sich prima vorbereiten und sind meiner Meinung nach ja sowieso eine perfekte Begleitung für Gegrilltes. Hier kommt das Rezept:

  • Kartoffeln (Menge nach Bedarf, sollten nicht zu groß sein) am Stück mit Schale wie gewohnt kochen und ausdampfen lassen.
  • Ein Blech mit etwas Öl einstreichen, damit sie nicht anbacken und die Kartoffeln darauf legen.
  • Mit einem Kartoffelstampfer einmal auf die Kartoffel drücken, den Stampfer um 90° drehen und nochmal auf die Kartoffel drücken. Bei den anderen Kartoffeln genauso verfahren.
  • Die Kartoffeln mit reichlich Olivenöl beträufeln oder bestreichen, mit Salz, Pfeffer und viel frisch gehacktem Rosmarin bestreuen.
  • Für ca. 30 Minuten (je nachdem, wie kross sie werden sollen) bei 200°C backen.
Crash Hot Potatoes
Crash Hot Potatoes
Crash Hot Potatoes

Die Kartoffeln passen natürlich auch prima zur Gemüsepfanne oder zum Salat… die kommen noch öfter auf den Tisch!

Rote Bete-Kokossuppe

Das Rezept zu dieser äußerst leckeren Suppe (die sowohl für Rote Bete-Muffel als auch für Kokosmuffel geeignet ist) findet ihr hier. Wer keinen Zeitdruck hat und lieber frische Rote Bete nimmt, kann das auch machen. Lecker ist sie allemal, vor allem mit kross gebratenen Räuchertofuwürfeln. Mittendrin kam mir dann die Idee, das mal zu fotografieren, daher sieht’s nicht besonders spektakulär aus. Aber die Farbe ist doch toll, oder nicht?Rote-Bete-Kokossuppe

Powersalat

PowersalatVor einer Weile gab’s bei uns Spitzkohl mit Kartoffelrösti und Rote Bete-Apfel-Möhrensalat. Ich hätte nicht gedacht, dass letzterer so lecker wird, dass er einen Beitrag verdient. Deshalb gibt es auch nur ein Foto vom gesamten Teller.

Er ist eine richtige Vitalstoff-bombe und ist damit perfekt für den Winter. Mit Blattsalaten ist ja eh nicht so viel zu holen zur Zeit, aber ich brauche trotzdem mindestens 1x täglich den Frischekick. Hier kommt das Rezept:

  • 1 rohe Rote Bete,
  • 1 Apfel
  • 2 kleine Möhren dünn raspeln und mit
  • Öl (Olive, Lein, Sesam, wie ihr mögt) und hellem Essig und/oder Zitronensaft abschmecken.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen.

Fertig! Der ist ruck zuck gemacht. Wenn mehr Esser am Tisch sitzen, könnte man die Portion auch verdoppeln.
Sehr lecker ist es übrigens auch mit ein paar gehackten Kräutern (auch TK).

Weltbeste Nudelsauce #2

Als ich mir im Sommer zum Geburtstag das Kochbuch „Vegan for fun“ von Attila Hildmann gewünscht habe, hatte ich ja noch keine Ahnung, dass ich einen Monat später das vegane Universum betreten und nicht mehr verlassen würde 😉

Ich war so begeistert von den Rezepten, sie sind allesamt einfach und superlecker! Die Bolognese hat mich dazu veranlasst, beim Essen euphorisch auf meinem Stuhl rumzuhüpfen. Das war an Tag 2 und es war klar: der Weg zurück ist versperrt.
Der Titel macht dem Inhalt alle Ehre, denn es geht wirklich um’s Spaß haben. Vom Burger über Türkische Pizza (gab’s diese Woche – leeeecker) bis hin zu Partygerichten, Shakes und selbstgemachten Süßigkeiten ist alles dabei. Es ist eine super Ergänzung zu der „verantwortungsbewussteren“ Küche, also Gedanken über Qualität und Ausgewogenheit der zugeführten Energie, rohköstliche Shakes, Proteine und Getreide, Säuren und Basen. Ach, diese Themen würden eigentlich alle einen eigenen Post verdienen. Irgendwann…

Ein Rezept hat mich besonders von den Socken gehauen: die vegane Bolognese. Die ist nicht nur bei mir sondern auch bei meinen Brüdern unverzüglich in das alltägliche Kochprogramm übergegangen. Da ich mir nicht sicher bin, ob ich diese Rezepte hier überhaupt veröffentlichen darf, zeige ich sicherheitshalber nur ein Foto – ABER: zum Glück findet sich das eine oder andere Rezept sowieso schon im Internet. Hier klicken, einkaufen gehen, nachkochen!!! Wer danach noch Bolognese mit Hackfleisch isst, ist selber Schuld.

Weltbeste Nudelsauce #2Ein paar Anmerkungen zum Rezept:

  • Ich habe die Menge an passierten Tomaten deutlich erhöht. Ich bin Saucenfreund und würde mindestens 400g nehmen.
  • Das Topping aus Hefeflocken & Pinienkernen kann man auch weglassen, wenn einem die Einskaufshürde zu hoch ist. Tut der Sache keinen Abbruch.
  • Der Tofu (z.B. bei dm kaufen) muss unbedingt ausführlichst mit der Gabel kleingedrückt werden und vor Zwiebeln & Co gründlich!!! angebraten werden, bis das Wasser richtig verdampft
  • Auf gar keinen Fall den Rotwein weglassen!!!

PS: ich will mit dieser Sauce unbedingt noch eine vegane Lasagne machen – bin aber noch nicht dazu gekommen. Ich werde hier berichten, sobald ich es getestet habe.