DIY – neue Griffe braucht der Schrank

Vor Kurzem ist ein neuer Kleiderschrank bei uns eingezogen. Höher und breiter als der alte, was will man mehr! Die Gelegenheit wurde natürlich auch zu Ausmisten genutzt, aber voll ist er trotzdem noch. Immer wieder erschreckend, wie viel sich so ansammelt über die Zeit. Deswegen kriege ich auch in regelmäßigen Abständen das Bedürfnis, unsere Wohnung etwas zu entschlacken. Manchmal empfinde ich all die Gegenstände als Belastung und denke mir, dass wir mit der Hälfte auch locker auskommen würden. Dabei haben wir gar nicht so viel Überflüssiges, aber in einer kleinen Wohnung wird es nunmal auch schnell voll! Kennt ihr das, oder bin ich die Einzige mit dieser Macke?

Weihnachtsgeschenkevorstellung

Alle Geschenke sind verteilt und bevor wir in das neue Jahr starten, möchte ich sie euch noch kurz zeigen. Ich habe gestrickt und genäht, Karten gebastelt und Leckereien gezaubert (die ihr ja schon kennt).
Gestrickt hab‘ ich eine gefütterte Mütze für meinen Bruder, ein paar Socken für meine Oma und Fingerhandschuhe für meine Schwiegermama.

Geschenkevorstellung
Geschenkevorstellung
Geschenkevorstellung

Für die Karten habe ich bunten Tonkarton mit transparent-gemusterten Papieren beklebt und daraus Kugeln geschnitten. In die Karte hinein kam ein Papier. So kann man die Karte nämlich wieder verwenden, indem man einfach ein neues Papier einlegt!
Ich finde es immer schade, wenn die Karten nach den zugehörigen Festen entsorgt werden. Man kann ja auch nicht alles aufbewahren, aber jedes Mal etliche wegzuschmeißen ist auch doof. So hoffe ich, dass die eine oder andere noch ein paar weitere Leben erhält 😉
Außerdem seht ihr auf den Fotos noch Geschenkanhänger, die nach demselben Prinzip entstanden sind.

Geschenkevorstellung
Geschenkevorstellung
Geschenkevorstellung
Geschenkevorstellung

Eine Ladung Wäsche ist in den beiden Säcken besonders gut verstaut. Eine liebe Freundin und begeisterte Urlauberin erhält einen in Gelb, für ein bisschen mehr Strahlen im Leben. Und meine Schwester hat gleich ein ganzes Set inklusive Lavendelkissen und Schlafbrille bekommen, passend zur Wandfarbe natürlich in rosa 😉
Ein ebenfalls genähtes T-Shirt für den Freund ist leider gerade in der Wäsche. Das Foto füge ich aber noch ein, sobald es getrocknet ist!

Geschenkevorstellung
Geschenkevorstellung
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Tja, nun kann ich euch noch nur einen guten Rutsch wünschen. Ich freue mich schon, euch alle im neuen Jahr zu begrüßen 🙂 bis dahin, kommt gut rein!

(Mützen-)Bommel selber machen

Mal wieder ein kleines Tutorial, was viele von euch an die Kindergartenzeit erinnern dürfte! Ich habe seit einer gefühlten Ewigkeit keine Bommel mehr gemacht, aber zum Geburtstag einer lieben Freundin gab’s eine Bommelmütze, also habe ich im Kopf gekramt und losgelegt.

Und da ich schonmal dabei war, habe ich das gleich mit Fotos dokumentiert, falls es jemand nachmachen möchte. So könnt ihr prima eure Mützen verschönen, einen Styroporkranz über und über mit Bommel bekleben oder sie als Kugeln für den Weihnachtsbaum verwenden…

(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel
(Mützen-)Bommel

Die Mütze habe ich übrigens in Andes (schwarz) gestrickt, man braucht ca. 1,5 Knäuel. Die Anleitung findet ihr hier. Sie ist richtig kuschelig geworden und auch gut angekommen. Wenn ich nicht schon gefühlte 20 Mützen hätte, würde ich sie mir auch noch machen. Auf der anderen Seite kann man ja nie zu viele Mützen haben, oder?! 😉

(Mützen-)Bommel

Kordeln mit dem Mixer drehen

Für die von mir genähten Beutel gibt es ja auch immer selbst gemachte Kordeln aus Baumwolle.  Diese Aufgabe wird vom Mann im Haus höchstpersönlich übernommen.

Erinnert ihr euch noch daran, wie das war (im Kindergarten)? Dort haben wir sowas ständig gemacht. Vor den Türen stehend haben wir geduldig zwei Fäden miteinander verdreht. Heute erledigt das der Mixer. Wie das funktioniert zeige ich euch jetzt mal ausführlich.

Ihr braucht dazu einen Faden (ich nehme Paris von Drops, der ist auch waschbar und hat eine gute Stärke) und einen Mixer mit einem Knethaken. Die Länge des Fadens richtet sich natürlich nach der Länge, die die Kordel haben soll. Durch das Falten wird die Kordel später auf 1/4 schrumpfen, sogar noch etwas mehr, weil sie ja auch noch in sich verdreht ist. Deshalb nehme ich für den Faden ungefähr das 6-fache von der gewünschten Länge der fertigen Kordel.

Kordeln drehen
Kordeln drehen
Kordeln drehen
Kordeln drehen
Kordeln drehen
Kordeln drehen

Übrigens: ihr solltet euch beim Mixen so hinstellen, dass die Kordel nicht durchhängt. Aber beachtet, dass die Kordel durch das Verdrehen beim Mixen natürlich kürzer wird. Wenn die Spannung zu stark wird, solltet ihr beim Mixen einen Schritt nach vorne gehen, sonst springt sie vom Knethaken runter 😉

Windlicht-Mobile

Entschuldigt, die Zeit rast mal wieder nur so an mir vorbei. Über eine Woche war hier nix los – das soll diese Woche anders werden!

Seit dem Einzug schon schwirrte mir die Idee im Kopf herum, ein paar hübsche Windlichte von der Decke baumeln zu lassen und so für eine Extraportion Gemütlichkeit im trauten Heim zu sorgen. In den gängigen Dekoshops konnte ich mich aber nicht so recht zum Kauf durchringen… Geld ausgeben, noch mehr Kram zu Hause rumliegen haben…

Also habe ich mir einfach ein paar leere Lieblingsgläser aus dem Vorratsregal geholt (die ja auch schon dem Adventskranz dienen – ich finde die schlichten Gläser vom Drogeriemarkt des Vertrauens einfach nur schön und benutze sie für alles: von der Deko über die Handarbeits-Kleinkram-Aufbewahrung bis hin zur Einmachküche).
Oben eine Kordel drumgebunden, dadurch eine zweite Kordel gezogen und verknotet, sodass sich ein Henkel bildet. Den Liebsten zum Baumarkt geschickt, dort hat er kleine weiße Haken und eine durchsichtige Kordel zum Aufhängen besorgt. Die Haken durfte er dann auch gleich noch in die Decke schrauben. Jetzt muss man nur noch entscheiden, wie tief die Gläser hängen sollen, dementsprechend die durchsichtige Schnur zuschneiden und an Haken und Henkel des Glases befestigen. Teelichte rein – fertig.

Windlichtmobile
Windlichtmobile
Windlichtmobile

Zum Anzünden empfiehlt sich übrigens ein Stabfeuerzeug. Dazwischen habe ich dann noch hübsche Glaskugeln gehängt (oder hängen lassen, ich bin zu klein!), die wir im Sommerurlaub auf Spiekeroog in der „Schatzkiste“ erstanden haben.

Und wenn mir das mal nicht mehr gefällt, bau‘ ich es einfach alles wieder ab, ohne, die Krambestände zu vergrößern und ohne besonders viel Geld ausgegeben zu haben!

In die Weihnachtszeit passt es natürlich besonders, aber es hängt hier mittlerweile auch schon wieder ein paar Monate und macht auch an Spätsommer- und Herbstabenden Freude.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Advent, Advent,...

…erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier. Aber im Moment brennt noch gar keins, wie ihr auf den Fotos sehen könnt.

Letzte Woche habe ich mir bei Pinterest ganz viele Weihnachts-Anregungen geholt. Unser letzter Adventskranz hat mir nämlich nicht besonders gefallen, irgendwie hatte ich die ganze Zeit nicht wirklich eine gute Idee, und so sah er dann ständig unfertig aus.

Diesmal gibt’s was simples: 4 Gläser, die nach ihrer Tätigkeit als Kichererbsen- und Obstmus-zu Hause eine Anschlussverwendung finden ;). Den Rand oben habe ich mit Papierband und einer Kordel umwickelt. Die Zahlen sind aus Blumendraht gebogen, das war selbstverständlich die Aufgabe des Ingenieurs im Haus. Er hat von der Radtour durch den Wald auch die Zweige mitgebracht und sie unter meinem wachenden Auge zum Kranz gebunden. Durch die Aufhängeschleifen der Kugeln hat er auch noch ein paar Zweige geschoben, sodass wir diese in den Kranz legen konnten.

Achso, die Kerzen solltet ihr noch etwas befestigen: Einfach in das Glas stellen und dann einige Sekunden ein Feuerzeug darunter halten, bis das Wachs etwas schmilzt. Trocknen lassen und die Kerze steht sicher!

Advent, Advent,...
Advent, Advent,...
Advent, Advent,...
Advent, Advent,...

Die Elche haben wir zum ersten Adventskranz geschenkt bekommen. Ich finde sie super. Und der Mix aus Glas/dem rostigen Blech/dem Holz/dem ansonsten fehlenden Schnickschnack gefällt uns beiden gut. Es ist ein echter Teamarbeits-kranz!

Wie ist die Lage bei euch? Seid ihr auch schon ausgerüstet für Sonntag?

Adventskalender

Ich weiß, es ist fast noch ein wenig früh, jetzt schon die Weihnachtsdeko rauszuholen. Aber in den letzten Tagen habe ich richtig Lust drauf bekommen  und bei Pinterest schon nach Ideen für den Kranz und die Karten gesucht. Diesbezüglich halte ich euch natürlich auf dem Laufenden.

Außerdem ist mein Post gar nicht viel zu früh, denn wenn jemand von euch das jetzt noch nachmachen will, wäre noch genügend Zeit dafür.
Meine Oma hat die Säckchen mal vor einer halben Ewigkeit genäht (ich weiß nicht, ob sie jemals in Gebrauch waren), beim Auszug habe ich sie mitgenommen. Es fehlten allerdings 5, die habe ich dann noch nachträglich genäht. Dann habe ich eine lange Schnur aus Kordel und Bast gemacht, die Enden verknotet und in diese Schnur hinein 24 Kordeln geknotet, damit ich daran die Säckchen aufhängen kann.
Zur Deko habe ich noch die Blechengel und ein paar Holzsterne drangehangen. Das Ganze habe ich dann einfach an zwei Nägeln in die Wand gekloppt. Und so haben die Säckchen ein neues Leben bekommen!

Adventskalender
Adventskalender
Adventskalender

Mit dem Befüllen bin ich allerdings noch nicht fertig. Das kommt dann so nach und nach in den nächsten Tagen! Da ich im Gegensatz zu meiner besseren Hälfte viel Zeit habe und nicht Vollzeit im Praktikum bin, fülle ich den Großteil der Säckchen für uns beide zusammen. Letztes Jahr haben wir es so gemacht, dass jeder für den anderen jeweils 12 Säckchen gefüllt hat. Was reinkommt kann ich jetzt natürlich nicht verraten, der Gegner liest ja mit 😉

Ist es nicht unglaublich, dass die Weihnachtszeit schon wieder vor der Tür steht? ich freue mich schon 🙂

Resteverwertung: Babyjacke #2

Von meinem Pullover hatte ich noch 5 Knäuel Karisma übrig. Daraus habe ich diese schicke Babyjacke gestrickt. Die Farbe ist ja nun aber wirklich ein wenig langweilig. Man kann sie zwar super mit bunten Hosen und Bodys aufpeppen, aber mir kam noch eine andere Idee:

Vor einiger Zeit habe ich von meiner Schwiegermama 2 Sets bekommen, mit denen man Knöpfe selbst mit Stoff beziehen kann. Ich war begeistert von der Idee, habe aber die ganze Zeit auf ein geeignetes Versuchsprojekt gewartet. Genau das Richtige für die Jacke! So hat sie zumindest einen kleinen Farbtupfer.

Babyjacke #2
Babyjacke #2
Babyjacke #2

Das Beziehen war Kinderleicht und die Knöpfe sehen richtig toll aus. Es gibt sie in verschiedenen Größen und ich werde jetzt immer ein paar im Haus haben. Denn Stoffreste hat man immer da, und wenn mir jetzt mal Knöpfe fehlen, bastle ich sie einfach selbst.

Blöderweise habe ich jetzt immernoch 1,5 Knäuel Karisma. Die Resteverwertung geht also weiter…

Auf den Fotos sehr ihr, was man für die Knöpfe braucht. (Entschuldigt, dass jetzt viele Fotos bei schlechtem Licht enstehen. Es wird so früh dunkel und ich mache einfach viel erst Abends auf dem Sofa…) Ich hatte überlegt, eine genaue Anleitung zu posten, aber das ist wirklich überflüssig. In der Packung ist noch eine kleine Beschreibung drin und die ist absolut Idiotensicher. Also sammlt eure Stoffreste zusamen und legt los!

3-2-1 Schmuckdose!

Auf dem Weg aus der Heimat nach Köln sind mir leider schon mehrmals Ohrrige kaputt gegangen. Ein kleines Schmuckkästchen zum Schutz der Stecker stand deshalb schön länger auf der To-Do Liste.

Im Bastelladen habe ich mir eine kleine Pappschachtel besorgt und zu Hause ein hübsches Baumwollband aus dem Nähfundus und ein handgeschöpftes Papier aus dem Einpackfundus rausgesucht. Die Kiste habe ich rundherum mit Leim beschmiert und Papier & Band aufgeklebt.

Jetzt geht beim Transport nichts mehr kaputt!

3-2-1 Schmuckkästchen
3-2-1 Schmuckkästchen
3-2-1 Schmuckkästchen

Farb-Fahnen

LIMA, NEPAL, KID-SILK, PARIS
LIMA, NEPAL, KID-SILK, PARIS

Meine aktuellen Strickprojekte sind relativ große Brocken, daher gibt’s hier im Moment auch nicht so viel zu sehen.
Beim Stöbern auf einem tollen französischen Strick-Blog bin ich allerdings auf ein kleines Zwischendurch-Projekt gestoßen, das sich prima für die Wollsuchtis wie mich eignet, die im Internet bestellen.

Mittlerweile hab ich ja doch schon viel an verschiedenen Wollsorten und -farben ausprobiert. Fast immer war es auch genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Allerdings ist es natürlich trotzdem ganz nett, von allen Farben mal ein kleines Muster hier zu haben. Insbesondere dann, wenn die Wolle zu irgend etwas Bestimmten passen soll.

Also habe ich mir kleine Farbkarten angelegt. Ein Stück Karton nehmen, mit dem Locher bearbeiten und 2 Fäden per Schlaufe durch jedes Loch ziehen. Erstmal habe ich das nur für die Qualitäten gemacht, von denen ich schon einiges an Farben hier habe. Platz für Erweiterungen ist natürlich vorgesehen!

Auf einer Seite stehen die Farben mit jeweiliger Farbnummer, auf der Rückseite alles, was es über das Garn zu wissen gibt.

Farb-Fähnchen
Farb-Fähnchen
Farb-Fähnchen
Farb-Fähnchen