Sonntagskuchen #3 – no bake peanut butter pie

Freunde der Nacht, den letzten Sonntagskuchen habe ich hier vor über einem Jahr gezeigt! Leider backe ich tatsächlich weniger, seitdem ich mit Gluten & co auf Kriegsfuß stehe. Man muss sich doch erst wieder rantasten und nach Alternativen suchen. Besonders gerne wühle ich mich durch den besten vegan/gesunden Dessertblog, den ich schon vor Jahren entdeckt habe: Chocolate covered Katie. All ihre Rezepte sind vegan, viele glutenfrei oder optional glutenfrei, manche roh und alle kommen ohne fiese Zutaten – manche sogar ohne Zucker – aus. Von ihr habe ich auch das Rezept für das vegane Nutella, ihr erinnert euch?!

Letzte Woche gab es bei uns jedenfalls eine Version des peanut butter pie. Und weil es so lecker war, schreibe ich ihr Rezept hier nochmal mit meinen Änderungen auf.

Liebstes glutenfreies Körnerbrot

Seit Februar gehöre ich auch zur Fraktion der glutenfreien. Nach zwei Monaten, in denen ich diverse Brotrezepte von diversen xyz-freien Blogs ausgetestet habe, habe ich vor einer Weile das erste Brot gebacken, das ich richtig gut finde. Und siehe da: ich hatte nicht mal ein Rezept dafür. Ich habe einfach Zutaten zusammen geworfen und auf mein Gefühl gehört.

Keines der Rezepte im Internet hat mich wirklich überzeugt. Zu langweilig, zu bröselig, viel zu matschig, … irgendwas war immer. Da kam das kleine Erfolgserlebnis genau richtig. Es hat mich darin bestärkt, das alles als Herausforderung zu sehen und vor allem auf meine inneren Rezeptideen zu hören ;). Egal worauf ich verzichten muss – ich werde mir immer irgendwelche Leckereien suchen! Los geht’s:

  • 1 1/2 Tassen Stärke (Mischung aus Kartoffelmehl & Maisstärke) (ca. 200g)
  • 1 Tasse Braunhirsemehl oder Reisvollkornmehl (ca. 150g)
  • 1/2 Tasse Teffmehl (ca. 80g)
  • 1/4 Tasse Hanfmehl (ca. 40g)
  • 30g Sesam
  • 30g Kürbiskerne
  • 20g Leinsamen
  • 4g Salz
  • 1,5 TL Trockenhefe
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Agar Agar vermischen und mit
  • 1 1/2 – 1 3/4Tassen Wasser zu einem glatten Teig rühren. (Von der Konsistenz her ähnelt er eher einem Rührteig als einem Brotteig)
  • 1 Stunde gehen lassen, noch einmal durchrühren, in die gefettete Kastenform geben, wieder 1 Stunde gehen lassen
  • Bei 180-200°C ca. 40 Minuten backen.
Lieblingsbrot
Lieblingsbrot
Lieblingsbrot
Lieblingsbrot

Kleiner Tip: dieses Brot schmeckt in Kombination mit dem leckeren Antipasti-Aufstrich einfach göttlich. Jetzt wo ich davon erzähle… ich glaub, ich schmier mir gleich noch eins!

Ich backe das Brot übrigens so, dass ich es am ersten Abend frisch essen kann. Danach schneidet der Mann es mir in Scheiben (er kann das besser als ich…) und ich friere es ein. Je nach Bedarf taue ich die Scheiben dann im Toaster wieder auf. So schimmelt es nicht und wird auch nicht zu einem steinharten Klotz.

Die Mehlsorten gibt es übrigens alle im Bioladen. Auch wenn ihr keine Glutenunverträglichkeit habt, könnt ihr einen Teil des Mehls beim Brotbacken durch Hirse- Teff- oder Hanfmehl ersetzen. Das ist gut für die Proteinbilanz und biologische Wertigkeit des Brotes. Zu diesen Themen plane ich auch noch Artikel… hoffentlich komme ich bald dazu!

Sonntagskuchen #3

Sonntagskuchen #3Huch, jetzt ist es schon so spät, dass man das heutige Rezept als Betthupferl ansehen kann. Aber das wunderbare Wetter heute mussten wir unbedingt ausnutzen, daher haben wir dem Rhein einen kleinen Besuch abgestattet. Außerdem konnten wir ein liebes Familienmitglied nach 6 Monaten wieder im Lande begrüßen.

Für’s Kaffeetrinken habe ich mir was mitgebracht, schließlich wollte ich nicht leer ausgehen. Und diese leckeren Nussecken sind in jeder Lage die richtige Lösung. Seit ich denken kann liebe ich sie schon und daher standen sie natürlich auch auf der „zu veganisieren“ Liste. Hier kommt das Rezept:

  • Für den Boden 300g Mehl mit
  • 150g kalter veganer Magarine,
  • 75g Rohrohrzucker,
  • 1 EL Sojamehl,
  • 1 TL Backpulver
  • und bei Bedarf etwas kaltem Wasser rasch zu einem Teig verarbeiten. Auf dem gefetteten Backblech verteilen und
  • mit ca. 200g Aprikosenmarmelade bestreichen. Beiseite stellen.
  • Für die Füllung je 200g Haselnüsse und Mandeln fein hacken (oder gehackt kaufen)
  • 100g vegane Magarine mit
  • 100g Agavendicksaft, 4EL Wasser und etwas gemahlener Vanille kurz aufkochen,
  • die Nüsse dazugeben und umrühren.
  • Masse in Häufchen auf dem Blech verteilen und dann mit nassen Händen vorsichtig über das ganze Blech verteilen. Etwas andrücken.
  • Bei 160°C ca. 30 Minuten backen.
  • 150g vegane Zartbitterschokolade schmelzen und die Nussecken damit verzieren.

Sonntagskuchen #2

Vom Heimatbesuch haben wir reichlich Beeren mitgebracht. Seit der Ernte im Sommer warten sie tiefgekühlt in so großer Zahl auf Weiterverarbeitung, dass wir einen Teil geräubert haben.

Daraus habe ich heute einen Kuchen gezaubert: Nussbiskuit mit zitronigem Kokospudding und Beeren. Hier kommt das Rezept:Sonntagskuchen #2

Für den Boden:

  • 60g Zucker mit
  • 30g Sojamehl,
  • 130g Mehl (bei uns war’s Weizen 1050),
  • ca. 5g Backpulver,
  • etwas gemahlener Vanille und
  • 75g gemahlenen Nüssen nach Wahl vermischen.
  • 3EL Pflanzenöl und
  • 150ml kaltes Wasser zugeben zu einem Teig glatt rühren.
  • In der gefetteten Springform bei 200°C ca. 20 Minuten backen. (Garprobe mit einem Holzstäbchen machen) Herausnehmen und auskühlen lassen.

Für den Pudding:Sonntagskuchen #2

  • 1 Dose Kokosmilch mit
  • 250ml Getreidemilch,
  • 75ml Zitronensaft,
  • Zitronenschale nach Belieben,
  • 80g Speisestärke und
  • 50g Zucker glatt rühren und aufkochen, bis die Speisestärke schön andickt. Kurz kochen lassen, bis der Geschmack der Stärke verschwindet.
  • Erkalten lassen und zwischendurch oder erst hinterher mit dem Mixer glatt rühren.

So, nun löst ihr den Boden von der Springform, legt ihn auf eine Tortenplatte und legt den Rand der Springform wieder drum. Jetzt den Pudding draufgeben und verteilen.
Ca. 500g Beeren darauf verteilen und andrücken. (Bei uns gibt es einen Ring aus Brombeeren, in der Mitte sind Himbeeren). Das Topping nach der folgenden Anleitung herstellen und darauf verteilen.

Für das Topping:

  • 40g Vollkornflocken (Hafer/Dinkel) mit
  • 25-30g Zucker in eine Pfanne geben und warten, bis der Zucker beginnt zu karamellisieren, dann etwas umrühren, bis sich kleine Klümpchen bilden. Auf einem Backpapier verteilen und auskühlen lassen.

Bis zum Servieren stellt ihr den Kuchen am Besten in den Kühlschrank, damit der Pudding richtig fest wird. Erst, wenn er gegessen wird löst ihr den Ring der Springform vorsichtig. Dazu mit einem Messer am Rand entlang fahren und die Springform dann erst öffnen.

Sonntagskuchen #1

Hallo ihr Lieben, dies ist doch tatsächlich mein 100. Beitrag! Was bietet sich da besser an, als das mit leckerem Kuchen zu feiern und gleich noch eine neue Rubrik einzuführen?
Ich stelle euch hiermit die „Sonntagskuchen“-Reihe vor. Leckere Kuchenrezepte gibt es ab sofort immer sonntags. Vielleicht nicht jede Woche, aber bestimmt jede zweite oder dritte. Wenn ihr also noch was für die Kaffeetafel sucht, macht es euch leicht und klickt in der Schlagwörterwolke auf „Sonntagskuchen“, da gibt es dann alle Rezepte gesammelt.

Sonntagskuchen #1

 

Den Anfang macht heute russischer Zupfkuchen. Den habe ich immer gerne gegessen (und gebacken). Als ich noch klein war, habe ich die Backmischung genutzt, zuletzt Schwiegermamas Rezept und dieses habe ich jetzt mit einem anderen gemischt und veganisiert. Lecker wie eh und je 🙂

Für den Teig:

  • 280g Mehl mit
  • 30g echtem Kakao,
  • 80g Zucker, 1 Prise Salz,
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 160g veganer Magarine zu einem Knetteig verarbeiten
  • 2/3 des Teiges in eine gefettete Springform drücken. Den Rand nicht vergessen. Beiseite stellen und ruhen lassen

Für die Füllung:

  • 800g Seidentofu mit
  • 200g weicher veganer Magarine und
  • 80-100g Zucker (oder Agavendicksaft) gründlich pürieren, bis eine cremige Masse entsteht.
  • „Würzen“ mit 1/2 TL gemahlener Vanille sowie der Schale und dem Saft von zwei Bio-Zitronen
  • 80g Speisestärke zugeben und glatt rühren.

Füllung in die Form gießen. Das restliche Drittel des Teiges zu großen Streuseln zupfen und auf dem Kuchen verteilen. bei 180°C 60-70 Minuten backen. (Eine Auge drauf haben, ggf. abdecken oder Temperatur verändern).
Am besten schmeckt der Kuchen meiner Meinung nach ja, wenn man ihn einen Tag stehen lässt und er so richtig schön durchgezogen ist.

Anmerkungen: wer weniger Zitronenaroma haben will, nimmt weniger Schale. Die Säure aus dem Saft braucht der Kuchen aber. Wer mag, kann außerdem noch etwas Sojamehl (zu Bindungszwecken) an den Teig geben. Muss aber nicht sein.
Wenn der Teig zu krümelig ist, etwas Magarine oder kaltes Wasser dazugeben.
Für die Füllung kann man statt der Stärke und der Vanille auch 2 Packungen Vanille Puddingpulver nehmen.

Neujahrsbrezel

Hallo ihr Lieben, willkommen im neuen Jahr! Hoffentlich seid ihr alle gut reingekommen. Ich persönlich muss ja keine große Party feiern, aber das Feuerwerk (der Anderen) gucke ich mir dann doch immer gerne an :).
Was dagegen auf jeden Fall sein muss, ist eine Brezel! Die mag ich so gerne, wer sagt eigentlich, dass es die nur an Neujahr geben soll? Könnte man doch öfter mal machen…
Neujahrsbrezel
Hach, war die lecker! Besonders mit der Erdbeer-Rhabarber-Holunder-Marmelade aus dem Sommer.
Auf dem Foto unten seht ihr übrigens, wie sie vor dem Backen aussah. Sie ist so sehr aufgegangen, dass die Lücken verschwunden sind. Daher empfehle ich euch, einen dünnen, langen Zopf zu flechten und damit eine sehr große Brezel zu formen. Dann kann man die Form hinterher auch besser erkennen, als bei mir 😉

Zeit für das Rezept:

  • 250ml Getreidemilch mit 1/2 Würfel Hefe vermischen, bis sich die Hefe auflöst
  • 500g Mehl abwiegen (z.B. Weizen 1050er), etwas Salz dazugeben, außerdem
  • 30g Agavendicksaft,
  • 100g vegane Magarine und
  • die Hefemilch dazugeben und alles gut verkneten.
  • 45 Minuten ruhen lassen, dann nochmals kurz kneten und den Teig in 3 gleich große Portionen teilen. Den Ofen auf 160°C vorheizen.
  • Die Portionen zu langen Strängen rollen und (am Besten zu zweit) zum Zopf flechten. Wir haben dazu die Stränge immer übereinander gehoben.
  • Jetzt habt ihr einen Zopf, den legt ihr in Form einer Brezel auf’s Backblech.
  • Die Brezel mit Getreidemilch bestreichen und ordentlich Hagelzucker darauf verteilen.
  • ca. 40 Minuten backen.
Neujahrsbrezel
Neujahrsbrezel
Neujahrsbrezel
Neujahrsbrezel

Der Blog hat übrigens einen neuen Anstrich bekommen. Je nach Jahreszeit (oder Laune 😉 ) wird das in Zukunft wohl öfter mal passieren. Ob und was sich hier sonst noch so verändert im neuen Jahr, das erfahrt ihr auch bald.

Geschenke aus der Küche Teil 2

Ihr Lieben – frohe Weihnachten nachträglich! Eigentlich sollte dieser Beitrag euch noch vor Weihnachten erreichen, aber ich bin dann doch nicht mehr dazu gekommen. Also gibt es heute erst den zweiten Teil der Geschenke aus der Küche: Pralinen.

Aber das macht nichts, denn Rumkugeln und Kokoskugeln kann man eigentlich zu jeder Jahreszeit essen. Da ich alle verschenkt habe, mache ich für uns vielleicht auch nochmal welche 🙂

Geschenke aus der Küche Teil 2Kokospralinen

  • 150g weiße vegane Schokolade (wie man die selber macht verrate ich euch auch bald) schmelzen und mit
  • 60g Koskosmilch (ich habe dabei nur das Feste genommen, was sich absetzt, wenn man die Kokosmilch in den Kühlschrank stellt) sowie
  • 40g gehobelten Mandeln (die sollte man noch ein wenig zerdrücken) vermischen
  • In den Kühlschrank stellen und ab und an umrühren, damit die Masse gleichmäßig fester wird. Zum Rollen muss die Masse schon relativ fest sein, denn durch die Wärme der Hände wird sie wieder weicher.
  • Jetzt einfach zu Kugeln rollen und in Kokosflocken wälzen.

Geschenke aus der Küche Teil 2Rumkugeln

  • 150g vegane Zartbitterschokolade mit
  • 120g veganer Magarine (Alsan klappt gut, weil sie schön fest und buttrig ist) schmelzen
  • 80g Puderzucker sowie
  • 3 EL echten Kakao unterrühren
  • ca. 3 EL 80%-igen Strohrum einrühren (macht das nach eurem Geschmack)
  • Im Kühlschrank erkalten lassen, dabei umrühren, bis die richtige Konsistenz erreicht ist
  • Zu Kugeln rollen und in Zartbitter-Schokoflocken wälzen

Geschenke aus der Küche Teil 2

 

Verpackt habe ich die Leckereien übrigens mal wieder in den Gläsern des Vertrauens. Die kennt ihr ja inzwischen 😉

Ich habe Etiketten gebastelt und ein Schleifchen drumgebunden, fertig war das kleine Geschenk. Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen und werde sicherlich weiter experimentieren. Da gibt es ja keine Grenzen, ich könnte noch Sirup machen, Marmelade oder ein leckeres Öl undundund. Bis nächstes Jahr Weihnachten ist ja noch ein wenig Zeit 😉

Vegane Weihnachtsbäckerei

Vegane WeihnachtsbäckereiAnfang Dezember haben wir 4 Sorten Plätzchen gebacken. Heute gibt es für euch Rezept #1. Mal gucken, ob ich euch die anderen auch noch zeige, die erste Sorte ist nämlich schon leer und kann nicht mehr fotografiert werden…

Also, es gibt heute Dinkelplätzchen mit Nuss-Frucht-Topping. Das Rezept ist aus der Schrot und Korn, allerdings habe ich einige Veränderungen vorgenommen. Bei uns gab es ca. 2 Bleche.

Zimtschnecken

Gestern waren wir zum Brunch eingeladen und haben Zimtschnecken mitgebracht. Da wir am Samstag etwas in Zeitnot geraten sind, ist der Teig um 2 Uhr nachts entstanden und gestern morgen um 8 habe ich sie dann fertig gebacken. Aus diesem Grund haben wir nicht besonders darauf geachtet, ausreichend und schöne Fotos zu machen… ich hoffe, die vorhandenen geben euch trotzdem einen kleinen Einblick 😉

Apfelfest

Vom letzten Heimatbesuch haben wir etliches an herbstlichen Gaben aus Wald und Garten mit nach Hause gebracht. Unter anderem eine Tasche voller Äpfel. Daraus ist ein Apfelkuchen entstanden, der leider zu schnell vernichtet wurde, als dass ich ihn vorher noch hätte ablichten können. Aus den restlichen Äpfeln habe ich Apfelringe gemacht: