Windlicht-Mobile

Entschuldigt, die Zeit rast mal wieder nur so an mir vorbei. Über eine Woche war hier nix los – das soll diese Woche anders werden!

Seit dem Einzug schon schwirrte mir die Idee im Kopf herum, ein paar hübsche Windlichte von der Decke baumeln zu lassen und so für eine Extraportion Gemütlichkeit im trauten Heim zu sorgen. In den gängigen Dekoshops konnte ich mich aber nicht so recht zum Kauf durchringen… Geld ausgeben, noch mehr Kram zu Hause rumliegen haben…

Also habe ich mir einfach ein paar leere Lieblingsgläser aus dem Vorratsregal geholt (die ja auch schon dem Adventskranz dienen – ich finde die schlichten Gläser vom Drogeriemarkt des Vertrauens einfach nur schön und benutze sie für alles: von der Deko über die Handarbeits-Kleinkram-Aufbewahrung bis hin zur Einmachküche).
Oben eine Kordel drumgebunden, dadurch eine zweite Kordel gezogen und verknotet, sodass sich ein Henkel bildet. Den Liebsten zum Baumarkt geschickt, dort hat er kleine weiße Haken und eine durchsichtige Kordel zum Aufhängen besorgt. Die Haken durfte er dann auch gleich noch in die Decke schrauben. Jetzt muss man nur noch entscheiden, wie tief die Gläser hängen sollen, dementsprechend die durchsichtige Schnur zuschneiden und an Haken und Henkel des Glases befestigen. Teelichte rein – fertig.

Windlichtmobile
Windlichtmobile
Windlichtmobile

Zum Anzünden empfiehlt sich übrigens ein Stabfeuerzeug. Dazwischen habe ich dann noch hübsche Glaskugeln gehängt (oder hängen lassen, ich bin zu klein!), die wir im Sommerurlaub auf Spiekeroog in der „Schatzkiste“ erstanden haben.

Und wenn mir das mal nicht mehr gefällt, bau‘ ich es einfach alles wieder ab, ohne, die Krambestände zu vergrößern und ohne besonders viel Geld ausgegeben zu haben!

In die Weihnachtszeit passt es natürlich besonders, aber es hängt hier mittlerweile auch schon wieder ein paar Monate und macht auch an Spätsommer- und Herbstabenden Freude.